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    Kirchenbücher

    Schon in der frühen Christenheit wurden Verzeichnisse von Getauften und Verstorbenen angefertigt. Im Mittelalter schrieben nur Klerus, Klöster und Bruderschaften ihre Mitglieder in Listen ein. Regelrechte Kirchenbücher wurden zuerst in Italien und Südfrankreich geführt. Im deutschsprachigen Raum ist wohl das Taufregister von Pfarrer Johann Ulrich Surgant an der St. Theodorkirche in Kl. Basel, begonnen um 1490, das älteste Kirchenbuch, während des Tridentiner Konzils wurde 1563 die Einführung von Kirchenbüchern gefordert.